Donnerstag, 25.02.2010

Herr Westerwelle, gehn Sie. Wir alle kommen ohne Sie gut zurecht.

Fonsi unterbricht Rede und Rolle beim Aschermittwoch der Kabarettisten, wirft seinen Hut und seine Jacke hin und spricht als Christian Springer zu Guido Westerwelle:

Montag, 30.11.2009

Vampire - Ein Lied mit Bis(s)

Wird mal wieder Zeit, auch hier was zu posten. Hannah, meine Tochter und ihre Freundinnen Lea und Luci - drei 12-jährige Mädchen und ausgesprochene Bis(s)-Fans - hatten die Idee für ein Lied über Vampire. Sie schrieben den Text, komponierten mit mir das Lied, und wir haben es aufgenommen. Was dann noch fehlte, war ein Musikvideo. Hier könnte Ihr es finden:




Idee: Hannah, Lea und Luci
Text: Hannah, Lea und Luci
Musik: Jürgen, Hannah, Lea und Luci

Gesang: Hannah, Lea und Luci
Thinwistle-Flöte und Dulcimer: Kalle
Jazz-Piano: Edgar
Alle anderen Instrumente, Musik- und Videoproduktion: Jürgen

Danke nochmal an Kalle und Edgar.

Wir, Hannah, Lea, Luci und ich, freuen uns über jede Unterstützung bei der Verbreitung, Bewertung und Kommentierung :-)

Das Lied ist auch als mp3 frei erhältlich.

Vampire by jschuessler

Es kann beliebig im Rahmen der Creative Commons License vervielfältigt werden.

Freitag, 19.09.2008

"Die geglückte Demokratie" - Rede Frank-Walter Steinmeier

Rede von Frank-Walter Steinmeier auf der Veranstaltung "Die geglückte Demokratie", organisiert von der Historischen Kommission der SPD.



Frank-Walter Steinmeier machte in seiner Rede deutlich, dass die SPD sich trotz mancher Rückschläge stets für Freiheit, Demokratie, Frieden und Einheit eingesetzt und so die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland entscheidend geprägt hat.

Donnerstag, 07.02.2008

Manchmal muss es eben rot sein :-)

Rede in der Bürgerschaft: Mut zum Handeln - Kindeswohl vor Partei-Interessen

Meine Jungfern- und Abschiedsrede in der Bürgerschaft:



"Es geht um das Wohl und den Schutz unserer Kinder. Den Schutz vor

- Vernachlässigung,
- Misshandlung,
- Missbrauch.

Seit dem grauenhaften Tod von Jessica vor fast drei Jahren, der uns alle so fassungslos gemacht und zutiefst erschüttert hat, wurde viel diskutiert. Und es wurde der Sonderausschuss „Vernachlässigte Kinder“ eingerichtet.

Zu den einvernehmlichen Beschlüssen des Sonderausschusses zählte auch, die U 1 – U 9 Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen „verbindlicher zu gestalten“.

Sozialsenatorin Schnieber-Jastram sagte am 01.02.2006 hier in diesem Hause zu, die Empfehlungen des Ausschusses umzusetzen.

Zitat: „Ich nenne hier beispielsweise die Initiative, die U 1- bis U 9-Untersuchung verpflichtend zu machen.“

Und zum Thema Zusammenarbeit: „Ich würde mich freuen, wenn mich mein Eindruck nicht trügt, dass wir jetzt am Schluss des Sonderausschusses erreicht haben, dass für das Wohl von Hamburgs Kindern alle an einem Strang ziehen.“

Frau Schnieber-Jastram, Sie stehen hier noch in der Verantwortung. Sie haben diese Zusage nicht eingehalten. Sie haben den Strang losgelassen. Sie haben sich der Verantwortung entzogen.
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Montag, 04.02.2008

Überzogene Nachforderungen von 10 Millionen Euro zur Durchführung der Hamburg-Wahl

Mit mehr als fragwürdigen Nachforderungen zur Finanzierung der Bürgerschafts- und Bezirksversammlungswahlen in vier Wochen, fordert der Senat die Bürgerschaft in einem Dringlichen Senatsantrag (Drs. 18/7777 v. 22.01.08) zur Bewilligung von Mehrbedarfen in Höhe von 10 Millionen Euro auf.

Hintergrund: Nach der öffentlichen Kritik am Digitalen Wahlstift hatten die Fraktionen sich im November darauf geeinigt, dass die Wahlen manuell ausgezählt werden. Die nun geforderten Mehrbedarfe von EUR 9.929.000,00 sind laut Senat durch die Entscheidung für das händische Auszählen verursacht. „Die Mehrbedarfe sind unabweisbar, da eine ordnungsgemäße Durchführung der Wahlen mit dem Ziel einer zeitnahen Ermittlung eines Wahlergebnisses zu gewährleisten ist,“ so der Senat zur Begründung.

Ein unglaublicher Vorgang. Ohne weitere Beratungen in den zuständigen Ausschüssen soll die Bürgerschaft mal eben 10 Millionen Euro in der letzten Bürgerschaftssitzung zwei Wochen vor der Wahl bewilligen. Das ist schon grenzwertig. Die Ausführungen und die Kalkulation zu den geforderten Mehrbedarfen sind höchst unseriös.

Es kann doch nicht sein, dass ein Transport von Stimmzetteln von einem Wahllokal zu einem Auszählungslokal Euro 1.875,00 kostet plus Kosten für die Sicherheit. Völlig unverständlich ist z.B. auch, wieso die Lagerung der bereits gekauften digitalen Stifte bis Ende 2008 jetzt plötzlich zusätzlich Euro 350.000,00 kosten soll. Abgesehen von der fragwürdigen Höhe der Kosten – wo wären die Stifte denn gelagert worden, wenn Sie zum Einsatz gekommen wären?“
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Montag, 26.11.2007

... von Beust nach Sylt

Freitag, 16.11.2007

Globale Erwärmung - Hochwasserschutz

Quelle hamburg.de
Bildquelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Vor einigen Jahren hat man die Klimaforscher, die auf die Globale Erwärmung hingewiesen haben, in der Politik noch nicht überall wirklich ernst genommen. Als ich mit Gesine Dräger im Juso-Landesvorstand 1990 eine Veranstaltung mit dem Thema "Prima Klima" organisiert habe, waren gerade andere Themen in Hamburg und Deutschland gesetzt. Dann wurde eine Weile darüber gestritten, ob die Globale Klimaerwärmung denn nun anthropogen, also vom Treibhausgase emittierenden Menschen verursacht oder alles völlig normal im Wandel der Erdgeschichte zu verstehen ist.

Unabhängig von all diesen z.T. auch sehr lobbyistisch geprägten Diskussionszusammenhängen ist es heute unbestritten: Global Warming is a fact.

Neben einem Anstieg des Meeresspiegels wird von Experten die Zunahme von Wetterextremen in Häufigkeit und Intensität als wahrscheinliche lokale Auswirkung der Globalen Klimaerwärmung genannt. Szenarien globaler und regionaler Klimamodelle weisen auch auf eine Zunahme der Gefährdung durch Sturmaktivität und Sturmfluten hin.

Klar müssen wir unseren Beitrag zum Schutz des Klimas leisten - wir sollten vorangehen. Vor allem aber sollten wir alles mögliche unternehmen, dass sich eine Katastrophe wie 1962 nicht wiederholt. Mit oberster Priorität. Erstaunlich ist, dass man so wenig Informationen findet, was das denn nun für uns hier in Hamburg konkret bedeutet.

Laut der Informationsbroschüre „Hochwasserschutz in Hamburg – Bauprogramm 2007“ des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer wurden die Hamburger Deiche und Hochwasserschutzwände in den 90er Jahren auf ihre langfristige Schutzwirkung überprüft. In einer Arbeitsgruppe wurde hierfür gemeinsam mit Fachleuten aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein eine Bemessungssturmflut und auf dieser Grundlage das noch laufende Bauprogramm Hochwasserschutz entwickelt.

Haben die denn in den 90er Jahren auch schon alles gewusst und in ihre Modelle eingeplant?

Das will ich doch mal gerne genauer wissen. Gut, dass Abgeordnete sowas hochoffiziell nachfragen können. Also habe ich hierzu eine Schriftliche Kleine Anfrage gestellt und bin gespannt auf die Antwort.

Freitag, 09.11.2007

Das war's wohl mit dem Digitalen Wahlstift

Digitaler StiftGroßes Interesse und viel Publikum hatte die heutige Sitzung des Verfassungsausschusses, der zu einer Experten-Anhörung auf Vorschlag der SPD-Fraktion geladen hatte. Es sollten sowohl Befürworter als auch Kritiker zu Wort kommen. Schließlich müssen Abgeordnete vor einer so wichtigen Entscheidung fachlich fundierte Argumente abwägen. Zumal dann, wenn renommierte Kritiker wie Prof. Brunnstein und der Chaos Computer Club öffentlich ihre Bedenken äußern.

Obwohl der CCC vor seinem mit der GAL angekündigten Angriff, einen Totenkopf auf den Wahlrechner mit einem gehackten Stift zu zaubern, peinlicherweise gekniffen hatte, waren es insbesondere die fehlenden Argumente der von der Innenbehörde vorgeschlagenen Experten für den digitalen Wahlstift, die manche Abgeordnete eher skeptisch gestimmt haben. So auch mich, obwohl ich eigentlich ein Befürworter dieses Systems bin. Ohne Vertrauen in der Politik über alle Fraktionen hinweg und vor allem bei den Wählern wird das nichts.

Fakt ist: Eine hinreichende Vertrauen schaffende Zertifizierung konnte bisher nicht vorgelegt werden. Nach Auskunft der Experten, sei dies in der gegebenen Zeit nicht möglich. Das ist auch aus Sicht von Prof. Brunnstein mehr als ärgerlich, denn grundsätzlich hält er den digitalen Stift für den bisher besten systemischen Ansatz für ein elektronisches Voting. Allerdings habe, so Brunnstein, die zuständige Innenbehörde das ganze Verfahren nicht gründlich vorbereitet und unnötig Zeit verstreichen lassen.

Die Experten, von denen eigentlich eine Befürworterpostition zu erwarten war, blieben wage und schwammig. Stichhaltig und präzise waren die Argumente vom Wahlforscher Matthias Moehl (election.de), der darauf hinwies, dass die Bayern und die Schwaben auch komplizierte Wahlen mit Kumulieren und Panaschieren manuell hinbekommen. Ja, wenn die das können, dann ....

Ich habe während der Sitzung kein Argument gehört, das zur Schaffung des notwendigen Vertrauens der Wähler wirklich geeignet ist - ausser dass der CCC schon mal fulminantere Auftritte hatte. (Oh, hoffentlich hacken sie jetzt nicht meinen Blogg und zeigen es mir mal richtig)

Montag, 15.10.2007

Hamburg verschläft Entwicklung in der Medienwirtschaft

Unter dem Titel "TV-Produzenten: Hamburg verschläft seine Chancen" hatte das Hamburger Abendblatt namhaften TV-Produzenten einen großen Raum für Kritik an der Hamburger Medienpolitik eingeräumt. Während andere Länder konkrete Anreize für TV- und Filmproduktionen schaffen, hatte der CDU-Senat die eh recht spärliche Filmförderung gekürzt.

Erneut ein Beleg, dass die Wirtschaftspolitik von Uldall ohne jede Konzeption und Initiative ist. Von Förderung des Mittelstands oder des beschäftigungsintensiven Kreativ-Bereichs keine Spur. Einfach nur arm.